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Zuordnung ist verständlich
Es ist verlockend, mit ein paar kurzen Antworten eine Zuordnung zu bekommen – und damit sofort Orientierung.
Klarheit beim Styling, feste Vorgaben und eine erkennbare Struktur können morgens vor dem Schrank spürbar entlasten. Gerade bei immer weniger Zeit und gleichzeitig mehr Anforderungen im Alltag ist das enorm hilfreich.
Der Wunsch nach einer schnellen Antwort auf die Frage
„Welche Farben stehen mir?“
ist deshalb nicht nur nachvollziehbar, sondern menschlich.
Du musst dich in diesem Artikel weder festlegen noch alles sofort richtig machen – du darfst erst einmal beobachten.
In diesem Artikel:
warum Online-Tests nur begrenzt hilfreich sind,
was bei einer professionellen Farbanalyse berücksichtigt wird,
warum Farbtyp-Systeme Orientierung bieten
und wie du deine eigenen Farben besser verstehen kannst.
Online-Tests arbeiten stark vereinfacht.
Sie betrachten einzelne Merkmale – etwa Augenfarbe, Haarfarbe oder Hautton. Dabei lassen sie das Entscheidende außen vor: die Beobachtung der tatsächlichen Farbwirkung in deinem Gesicht.
Deshalb kann es passieren, dass du bei verschiedenen Online-Tests zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen kommst – und dich danach eher verwirrter als klarer fühlst.
Unser Äußeres besteht jedoch nicht aus zusammengepuzzelten Einzelteilen.
Es wirkt als Ganzes – und genau so sollte es auch betrachtet werden.
Eine professionelle Farbanalyse betrachtet auch Haut, Augen und Haare.
Aber auch deine Gesamterscheinung.
Im nächsten Schritt zeigt dann der direkte Farbvergleich, welche Wirkung unterschiedliche Farben in deinem Gesicht entfalten.
Entscheidend sind dabei Fragen wie:
Was passiert im Gesicht mit einer Farbe im direkten Vergleich mit einer anderen?
Welche Farben wirken besonders harmonisch?
Welche Farben verstärken die individuelle Ausstrahlung?
Erst diese Beobachtung führt zu echter Klarheit – nicht ein vereinfachter Fragebogen.

Es gibt einige Farbtypen-Systeme, doch sie verfolgen ein ähnliches Ziel:
Sie geben eine Struktur zur Orientierung.
In der Regel hat jeder Farbtyp seine Farbpalette, mit Farben für Basics und Akzente.
Das erleichtert den Alltag spürbar: Einkaufen fällt leichter und das Kombinieren der Kleidung wird einfacher.
Den eigenen Farbtyp zu kennen, bietet also durchaus Vorteile.
Im deutschsprachigen Raum sind vor allem zwei Farbsysteme bekannt:
das ursprüngliche 4-Jahreszeiten-Modell und
das 12er-System aus dem englischen Sprachraum
Mehr dazu findest du hier:
▶ „Wie du die 4 klassischen Farbtypen und die 3 Farbaspekte für deinen Stil erkennst“:
https://www.daniela-nadler.de/klassische-farbtypen-farbaspekte
▶ YouTube-Video „Die 12 Farbtypen und ihre Farbaspekte“:
Alle Farbtypen-Systeme basieren auf Farbtheorie.
Sie berücksichtigen bestimmte Farbaspekte und geben damit eine Art Landkarte für Farben an die Hand.
Im Kern geht es darum zu betrachten,
wo du auf den Skalen von Temperatur, Helligkeit, Leuchtkraft liegst,
wie Farben mit deinem Gesicht in Wechselwirkung treten,
welcher Kontrast zwischen deinen Gesichtsmerkmalen vorhanden ist.
Erst aus diesem Zusammenspiel ergibt sich eine Zuordnung zu einem Farbtyp.
Selbst nach der Zuordnung gilt:
Deine Highlightfarben stehen nicht in einer Farbpalette.
Du findest sie nur durch Ausprobieren.
Der Farbtyp ist also kein starres Etikett. Er ist das Ergebnis von Wirkung, Wahrnehmung und persönlicher Ausstrahlung.
Aus meiner Sicht spielt zudem immer auch die Persönlichkeit eine Rolle. Darum können zwei Menschen, die auf den ersten Blick ähnlich wirken, trotzdem unterschiedliche beste Farben haben.
Hier siehst du die berücksichtigten Farbaspekte im Überblick
Farbtemperatur

Helligkeit

Farbintensität

Die Zuordnung zu einem Farbtyp entsteht Schritt für Schritt mit sorgfältig abgestimmten Farbtüchern.
Auf den ersten Blick ist es „nur“ Tücher schwenken – aber es ist dann doch etwas mehr ...
Die Farben werden im direkten Vergleich betrachtet.
Die Wirkung der Farben im Gesicht wird genau analysiert.
Über Ausschlussverfahren wird dann letztlich der Farbtyp zugeordnet.
Mehr dazu: „Wie Farbanalyse funktioniert“:

Die zugrunde liegende Theorie ist überschaubar – die Wahrnehmung von Farbwirkung braucht aber Übung.
Um den Farbtyp zu erkennen, benötigt es also Beobachtung statt einer einfachen Checkliste.
Die Farbtheorie ist dabei immer die gleiche – in allen Systemen.
Grundsätzlich ist es auch für Jede/ -m lernbar, Farben bewusster zu sehen und zu vergleichen.
Ein oder zwei Fotos reichen dafür aber in der Regel nicht aus – weder für KI noch für einen Menschen. Denn beurteilt werden dann eher die Farben des Fotos mit der entsprechenden Belichtung, weil du je nach Belichtung auf Fotos kühler oder wärmer aussiehst. Deine tatsächliche Farbwirkung bleibt bei solchen Test dann außen vor.

Wenn du tiefer verstehen möchtest, wie du selbst eine Farbanalyse durchführen kannst, findest du im Buch
„Entdecke deinen Farbtyp – Wie du die Farben findest die dir stehen“
eine ausführliche Anleitung.
In Kürze: Die Abkürzung über Ankreuztest führt selten ans Ziel.
Der Wunsch nach schneller Klarheit und Orientierung ist absolut verständlich und in Ordnung.
In der Theorie ist es leicht zu verstehen, welche Farben dir stehen könnten. Möchtest du wissen, welche Farben dir stehen, braucht es allerdings ein geschultes Auge, um das Gesehene einzuordnen – und einen Prozess, in dem deine besten Farben schrittweise ermittelt werden.
Nicht die Schublade bringt Sicherheit, sondern das Verstehen deiner eigenen Wirkung.
Wenn du diesen Prozess Schritt für Schritt selbst durchgehen möchtest, nimm dir mein Buch an die Hand – es führt dich durch deine eigene Farbanalyse, ohne starre Schubladen.
Im Blog findest du weitere Artikel zum Thema Farbe und Stil.
▶ „Wie du die 4 klassischen Farbtypen und die 3 Farbaspekte für deinen Stil erkennst“ (Temperatur, Helligkeit, Leuchtkraft):
https://www.daniela-nadler.de/klassische-farbtypen-farbaspekte
▶ YouTube-Video: „Die 12 Farbtypen und ihre zugrundeliegenden Farbaspekte“:
https://youtu.be/xGc3xHKc4c0
▶ „Die 3 Farbaspekte für die Qualität von Farben“:
▶ „Wie Farbanalyse funktioniert“:
Im Blog findest du weitere Artikel zum Thema Farben:
▶ Hier geht es zur Kategorie: „Farbwirkung & Du“
Wenn du deinen Farbtyp ohne starre Schubladen erkennen möchtest, begleitet dich mein Buch
„Entdecke deinen Farbtyp – wie du die Farben findest, die dir stehen“.
Hier findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du Farben und ihre Nuancen erkennst und Farben selbst testest.
Oder starte mit dem Mini-Guide
„6 Gründe, warum du in einer Farbe müde oder älter wirkst“
für 0,- €:

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