Mischtypen in der Farbberatung – Warum du kein starres Farb-Label bist

Warum du dich nicht in einen Farbtyp einordnen musst

Du bist kein Fehler.
Übergänge sind normal.

Viele Frauen beginnen ihre Farbtyp-Suche mit einer einfachen Erwartung:

→ Es müsste doch einen klaren Typ geben, in den sie passen.

Und wenn das nicht gelingt, tauchen schnell Fragen auf:

  • Warum passt kein Farbtyp richtig zu mir?

  • Mache ich etwas falsch?

  • Bin ich vielleicht ein Mischtyp – oder einfach schwer einzuordnen?

Mit diesen Gedanken kommen oft Unsicherheit, Grübeln und Entscheidungsstress.

Die Suche nach der „richtigen“ Kategorie wird anstrengend.

Darum geht es in diesem Artikel:

  • Um Übergänge statt Entweder-oder,

  • um Orientierung ohne Schublade,

  • und um Verstehen statt Einordnen.

Inhalt
Infografik: Farbkreis - Jahreszeitenkreis

Schubladen sind unnötig, um deine Farben zu verstehen

Du darfst mehrere Anteile und Tendenzen in dir tragen.

💡 Ich kenne diese Erfahrung aus meiner eigenen Ausbildung zur Farb- und Stilberaterin.
Schon dort wurde deutlich, dass manche meiner Merkmale eine klare Einordnung erschweren.

Der Rotstich in meiner Augen- und Haarfarbe, wirkt weder eindeutig warm noch eindeutig kühl.

Gleichzeitig ist mein primärer Aspekt der gedeckte, und auch mein Kontrastlevel (dunkle Augen, sehr helle Haut und mitteltoniges Haar) ist nicht eindeutig zuzuordnen.

Auch meine Schwester erlebt etwas Ähnliches.

Wir können mit neutral-warmen Farben spielen, obwohl wir grundsätzlich eher kühle Farbtypen sind.

Bei mir zeigen sich passende Töne eher im Blau-Grün-Bereich,

bei ihr stärker im Rot-Apricot-Spektrum.

Wir passen also in keine klare Schublade.

Und genau darin liegt die Chance: auszuprobieren, zu beobachten und zu spielen.

Erst über die Entwicklung der Highlightfarben-Analyse wurde mir aber wirklich klar, warum meine Farben „dazwischen“ liegen – z. B. Grüntöne, die neutral-kühl bis neutral-warm wirken.

Hier siehst du unsere entsprechenden Highlightfarben. ➡️

Illustration: Highlightfarben von mir und meiner Schwester
Icon: Highlight - Stern in Kreis

Farbkompetenz entwickeln statt Mischtypen erfinden

Nicht der Typ ist das Ziel – sondern die Fähigkeit, Farbwirkung zu verstehen.

Diese Farbwirkung zeigt sich beim Farben tragen – in deinem Gesicht.

Sie entscheidet, welche Farben dir stehen.

Nicht der Name eines Farbtyps.

Farbtypen beschreiben letztlich auch nur gebündelte Farbaspekte, die in der Farbtheorie stimmig sind. Vielleicht liegst du aber einfach zwischen zwei bekannten Typen.

Wenn du dich in verschiedenen Typen teilweise wiedererkennst, ist das zunächst verwirrend.

Tatsächt heißt das nur, dass deine Farben feiner abgestimmt werden dürfen.

Mit wachsender Farbkompetenz erkennst du:

  • Welche Farbqualitäten dich ruhig wirken lassen,

  • welche dich müde machen,

  • und welche deine Ausstrahlung stärken.

Wenn du beginnst, feine Unterschiede in Farben wahrzunehmen,

öffnet sich eine viel größere Welt an Möglichkeiten.

Mehr über die feinen Unterschiede zwischen Farben erfährst du hier:

„Die umfangreiche Welt der Farbnuancen“:

https://www.daniela-nadler.de/farbnuancen-tints-shades-tones-verstehen

Warum starre Farbtyp-Labels mehr verunsichern, als helfen können

Auch sie verallgemeinern.

Farbtypen-Systeme geben Orientierung – das ist wertvoll.

Doch die Vielfalt der Menschen ist komplex und lässt sich nicht vollständig in feste Felder pressen.

Icon: Selbstanalyse - Gesicht mit Lupe

Egal wie viele Typen es gibt: Irgendjemand wird immer nicht hineinpassen.

Darum sollten wir diese Systeme nicht als Grenze verstehen, sondern als flexible Orientierung nutzen.

Erst dann sind sie wirklich hilfreich.

Und ebenso wichtig:

Wir sollten uns in den Farben, die wir tragen wiederfinden – als Farbtyp und in unserer Identität.

Denn:

Labels erklären – sie ersetzen nicht das Sehen und Wahrnehmen.

Highlightfarben statt Typname: der eigentliche Schlüssel

Kennst du die Farben, die mit deinen in Harmonie wirken, ist das unschlagbar.

Mit etwas Farbtheorie und geschulter Farbwahrnehmung kannst du Farben wählen, die echte „Wow-Farben“ für dich sind.

Das funktioniert auch, wenn du dich zwischen zwei Farbtypen bewegst und keine klare Zuordnung findest.

Denn hier geht es um die Farben, die du mitbringst – nicht um Typnamen.

Das bedeutet:

  • Sicherheit ohne Schublade.

  • Und echte Selbstermächtigung.

Infografik: Highlightfarben in der Garderobe
Icon: Highlight/ Erkenntnis  - Glühlampe mit Stern

Fazit: Du brauchst kein Label, um deine Farben zu finden.

In Kürze: Du darfst Übergänge haben.

Deine Farbwirkung ist kein Entweder-oder, sondern ein Zusammenspiel.

Wenn du beginnst, deine Farben bewusst zu beobachten,
entsteht Schritt für Schritt echte Sicherheit –
nicht durch Einordnung, sondern durch Verstehen.

So wird Farbkompetenz zu etwas Persönlichem:

ruhig, klar und passend zu dir.

Weiterführende Tipps

Weiterlesen

Wenn du dein Farbgefühl weiter vertiefen möchtest, können dich diese Artikel begleiten:

🔷 "Was sind Highlightfarben – und warum sie dien Stil-Geheimnis sind":

https://www.daniela-nadler.de/blog/highlightfarben

Mögliche nächste Schritte

Titelseite Buch „Entdecke deinen Farbtyp - Wie du die Farben findest die dir stehen“ - Daniela Nadler

Mein Buch ist kein Typ-Test – sondern eine Einladung zur eigenen Farbkompetenz

Hier baust du deine Farbkompetenz Schritt für Schritt auf.

Im Buch

„Entdecke deinen Farbtyp - Wie du die Farben findest die dir stehen“ begleite ich dich Schritt für Schritt dabei, deine Farben selbst zu erkennen.

Ohne starre Labels und ohne Schubladen.

Mehr Infos findest du hier:

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Im Strahlkraft-Kompaktkurs zeige ich dir, wie du deine besten Farben in deinem eigenen Tempo digital erarbeitest.

Porträt von Daniela Nadler - www.daniela-nadler.de

Daniela Nadler

Autorin, Ideengeberin & Wegbegleiterin für deine Stilentwicklung

Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich mit Farben, Stil und Mode – und wie wir sie als Frauen nutzen können, um uns selbst sichtbar zu machen.

Ich zeige dir, wie du Kleidung als Ausdrucksform deiner Persönlichkeit nutzt, deinen eigenen Stil findest – und den Kopf frei bekommst für das, was dir wirklich wichtig ist.

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